CE-Führerschein-Verlängerung - ein teurer Spaß


05 12 2007
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen endlich regelmäßig zu bloggen, aber die Jahresendrally macht einem da mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Aber heute mal wieder was neues...

Als ich im Jahr 2000 bei der Bundeswehr war, hatte ich das große Privileg in Dornstadt bei Ulm zum Kraftfahrer CE ausgebildet zu werden. Oder auf deutsch gesagt, ich habe den LKW-Führerschein dort gemacht (die frühere Führerscheinklasse 2). Den durfte man sich damals auch auf zivil umschrieben lassen, so dass ich rein theoretisch jetzt - wenn es mit dem Studium nicht klappen sollte ;) - LKW-Fahrer werden könnte. :D Oft benötigt hatte ich den Führerschein die letzten sieben Jahre nicht und das wäre jetzt auch fast ein Problem geworden. Meiner wäre nämlich dieses Jahr endgültig abgelaufen. Da ich den CE-Führerschein damals schon nach neuer EU-Verordnung machen musste (wurde glaube ich 2000 eingeführt?), gilt er immer nur befristet für 5 Jahre und muss spätestens nach weiteren 2 Jahren neu beantragt werden. Hätte ich nicht letztens mal drauf geschaut, da ich auch einen neuen Personalausweis brauchte, hätte ich das schön verschwitzt. Bevor man den Lappen neu beantragen kann, muss man aber erst mal zu einem Allgemein-Arzt und zu einem Augenarzt um sich durchchecken lassen. Dann erst kann man mit den erhaltenen Gutachten den Führerschein neu beantragen. Auf jeden Fall hat das ganze jetzt mal eben knapp über 200 Euro gekostet. Jeweils 80 Euro für die Ärzte und nochmal EUR 42,60,- für die Neuausstellung des Führerscheins. Wenn man aber sieht, was beispielsweise da beim Augenarzt gemacht wird, sind die Gebühren für den Spaß mehr als überzogen. Aber was beschwer ich mich, ich habe ja nichts für den Führerschein an sich bezahlen müssen...



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Wird das jetzt ein guter oder ein schlechter Tag?


22 10 2007
Also bis vor zwei Minuten dachte ich noch, dass kann ja nur ein Scheiss Tag werden. Ich steh auf, geh ins Bad und irgendwie steh ich in einer warmen Pfütze. HASS! Hat unsere liebe Katze neben das Katzenklo gepinkelt. Na was ein toller Start in den Tag. Aber nachdem das weggeputzt und ich geduscht war, hab ich mich mal daran gemacht endlich mir meinen Linux-VPN-Client zu installieren und zu konfigurieren, da man mittlerweile so gut wie alle Prüfungsergebnisse an der Uni nur noch über das sogennante Studius-System einsehen kann. OpenVPN war dann auch ruck-zuck installiert und dann war ich auch schon drin. Zittrig habe ich dann den Link "Notenspiegel" angeklickt, da ich mir ziemlich sicher war eine Prüfung im Sommer verhauen zu haben. Der Tag der Prüfung war so ein typischer Scheiss-Tag. Eigentlich ist man gut vorbereitet und dann hat man komischerweise doch ein totales Black-Out. Und das obwohl ich sowas wie Prüfungsangst eigentlich nicht kenne. Wie gesagt, mit zittrigen Händen den Link angeklickt, dann gaaaanz langsam runtergescrollt und erst mal die anderen Ergebnisse gecheckt. Die waren auch ok und auch recht gut bestanden. Dann aber die fragliche Prüfung. Wie in Zeitlupe wandert der Blick Richtung Note und tatsächlich 4,0. Na immerhin. Wie sagt man oft an der Uni? Vier gewinnt.

Bin jetzt mal gespannt, wie der Rest des Tages so läuft.



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Sommer wo warst du?


05 09 2007
Jetzt sitze ich hier gerade an der Uni, höre ein bisschen Radio und was fällt da für ein böses Wort?
Schneefallgrenze


Grausig dieses Wort schon zu hören, bevor es Lebkuchen und Schokoladen-Weihnachtsmänner in den Supermärkten gibt. Und die sind ja sonst immer so früh erhältlich.



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Freche Telefonangebote


15 06 2006
Also irgendwie nimmt das in letzter Zeit überhand, dass irgendwelche Leute anrufen und einem was verkaufen wollen. Was aber gerade eben mal wieder abging, war schon mehr als unverschämt. Da wird einem erst erzählt man hätte mal vor einem Jahr bei irgendeiner Umfrage zum Leseverhalten teilgenommen - "Können sie sich noch daran erinnern?" - "Nein, kann ich nicht, da ich bei sowas nicht teilnehme!" und das jetzt (1 Jahr später!?!) die Ergebnisse vorliegen würden (Aha - interessant). Und als Dankeschön würde man seine Lieblingszeitschrift für 12 Monate bekommen ohne am Ende das Abo kündigen zu müssen und einen Reisegutschein für die Türkei. Die gute Frau redete sich wahrlich in einen Rausch und ich kam gar nicht dazu sie zu unterbrechen. Nach einer Minute durfte ich dann auch endlich meinen Standardsatz bei solchen Telefonaten sagen : " Schön und gut, interessiert mich alles nicht, ich machegrundsätzlich keine Geschäfte am Telefon". Alles was ich dann noch zu hören bekam war ein lautes, enttäuschtes "Och" und ein äußerst lautes klacken, was daher rührte das die gute Frau den Hörer regelrecht draufknallte... Tuuuuuuuut.

Und jetzt noch ein Satz an all die schlauen Telefon-"Wir haben ein super-dupi-Angebot für sie"-Vermarkter : Solange eure Nummer bei mir auf dem Display nicht erscheint, damit ich weiß wen ich dann verklagen kann, könnt ihr euch die Anrufe sparen. Geht doch bitte sterben oder macht sonstwas sinnvolles, aber geht mir net auf die Eier!




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Denken hilft...


21 11 2005
Zufälligerweise schreibt mein Kumpel Quality über genau das Thema, über welches ich mich heute auch auskotzen wollte. Lauter Vollpfeifen um einen rum.

Nachdem ich mal wieder ein Wochenende im Kreise der Familie verbracht hatte, machte ich mich heute in aller Frühe wieder auf in Richtung meines Wohn- und Arbeitsortes. Verkehrsmittel meiner Wahl - die Deutsche Bahn. Ausnahmsweise gibts mal nichts über die Bahn an sich zu lästern, der Zug war - ich weiss, es ist kaum zu glauben - pünktlich.
Die ersten 60 Minuten waren auch super angenehm, eben mal umsteigen, schnell die aktuelle Tageszeitung geholt und weiter ging es. Aber dann war es das auch schon mit der morgendlichen Ruhe.

Nach dem ersten Zwischenhalt trampelt erst eine Horde Schüler durch den Zug die alles umrannte was ihnen im Wege stand, ohne sich auch mal nur umzudrehen und sich eventuell zu entschuldigen. Nächster Zwischenhalt, ich hatte mich gerade wieder in meine Lektüre vertieft, steigt ein Mann zu. Er fragt eigentlich ganz freundlich ob der Platz neben mir frei sei und setzte sich dann aber auch gleich schon hin. Nach zwei Minuten - ich wunderte mich schon warum es hier denn so nach Alkohol riecht (es war inzwischen ca. 8 Uhr), da fummelte der Mann neben mir eine Bierflasche aus der Jackentasche. "Plopp", "Zisch" und schon war sie auf die Buddel mit dem Gerstensaft. Soweit noch recht unspektakulär, bis auf die Tatsache das der gute Mann einen äußerst unangenehmen Geruch verbreitete. So wie Alkoholiker eben riechen. Ich rutschte inzwischen etwas tiefer in meinen Sitz und spannte meine Zeitung vors Gesicht um die Duftwolken des Herren neben mir, irgendwie von mir fernzuhalten. Ich war gerade soweit mich auch daran zu gewöhnen, als der gute Mann anfing einem weiteren Fahrgast seine Lebensgeschichte zu erzählen. Und er erzählte wirklich alles - man könnte sagen - er hat ihm den kompletten Datensatz auf die Festplatte kopiert. Eigentlich war ich ja ganz froh, dass nicht ich angesprochen war, aber zu früh gefreut.

Einige Stationen später musste der inzwischen sichtlich verwirrte andere Fahrgast aussteigen und kaum fuhr der Zug wieder los, sprach der Mann mich an, ob er mit mir ein bisschen plaudern dürfe. Er hätte Lust auf ein bisschen Unterhaltung. Freundlich, aber bestimmt sagte ich ihm, dass ich jetzt nicht wirklich die Lust dazu verspüre mich zu unterhalten, da ich müde sei und meine Zeitung lesen wolle. Ich dachte damit sei das Thema erledigt, zudem war der gute Kerl zunächst ruhig geblieben. Aber wieder zu früh gefreut - jetzt plapperte er doch los. So von wegen die Zeitung die ich lese sei die beste in Deutschland, beste Aufmachung, beste Gestaltung, usw. er habe sie auch erst wieder am Samstag gelesen, von Anfang bis zum Ende, jeden Artikel. Ich atmete ein - ich atmete aus und versuchte ruhig und gelassen zu bleiben, es waren ja nur noch 20 Minuten bis zum Zielort. Am Zielort angekommen musste ich ihm dann nur noch ungefähr zehn mal erklären wo er eine bestimmte Bank findet und dann hatte ich meine Ruhe.

Aber dann erlebte ich sofort wieder eines der großen Rätsel die sich mir ständig stellen. Quality hatte darüber ja in ähnlicher Weise ja schon geschrieben, dass Menschen die vor dem Zug warten um einzusteigen immer direkt vor der Tür warten, so dass man sich mehr oder weniger durchkämpfen muss um raus zu kommen. Was mir aber ein genauso großes Rätsel ist, warum zum Henker bleiben Menschen fast immer 1,5 Meter nachdem sie durch eine Tür durch sind stehen??? Egal ob die lieben Kommilitonen aus dem Hörsaal stürmen, Menschen einen Zug, ein Geschäft, einen Aufzug oder sonst was durch eine Tür verlassen, sie bleiben immer kurz dahinter stehen. Müssen die sich alle erst noch klar werden was sie jetzt machen sollen? Oder was soll das?

Etwa 5 Minuten später und 20 Meter weiter unter der Erde, warte ich auf auf die Stadtbahn. Und da gibt es auch was ganz tolles zu beobachten. Vor gut zwei Jahren wurden dort so Leinwände installiert auf denen neben jeder Menge Werbung auch ein paar Nachrichten gezeigt werden. Man hat noch 5 Minuten, stellt sich irgendwo weiter hinten hin und linst so auf die Wand und lässt sich von den Infos dort berieseln. Zumindest will man das. Aber keine 30 Sekunden später kommt wieder irgendein Schnarchzapfen, der - und das ist ja auch sein gutes Recht - sich auch die neuesten Nachrichten und Werbespots auf dieser Leinwand ansehen will. Aber wieso bitte, stellen sich die Leute immer direkt an den Bahnsteig vor diese Leinwand, so dass andere Personen nichts mehr sehen können?

Und da ja bald Weihnachten ist und mir der Wunsch mit dem Weltfriede nie erfüllt wird, probier ich es dieses Jahr mal damit, dass ich mir wünsche, dass manche Menschen ein klein wenig öfter den Apparat zwischen ihren Ohren zum Denken benutzen. Es hilft nämlich gelegentlich...



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