Tierschutz ist wichtig - aber man kann es auch übertreiben


14 11 2007
Ich finde es ja wichtig sich für den Schutz von Tieren einzusetzen, jede Art von Tierquälerei gehört meines achtens bestraft. Ich selbst mag Tiere sehr, wir haben schließlich auch zwei Katzen zu Hause.

Aber muss man hinter jedem Scheiss irgendwas schlimmes vermuten? Konkret geht es darum, dass Mario Gomez, seines Zeichens Stürmer beim VfB Stuttgart nach jedem von ihm erzielten Tor beim Torjubel eine Geste macht die an einen Matador erinnert und auf Spielankündigungsplakaten des VfB der Herr Gomez auch mal als "Tor-rero" bezeichnet wird. Die Tierschutzorganisation Peta sieht darin eine Verherrlichung des Stierkampfes und "befürchtet" Mario würde "heimliche Sympathien" für den Stierkampf hegen. Daher fordert Peta nun von Herrn Gomez in einem offenen Brief eine Stellungnahme sowie das aus der Bezeichnung "Tor-rero" ein "r" gestrichen und durch ein "h" ersetzt wird. Er also dann zum "Tor-Hero" wird. Den Vorschlag mit der Umbenennung finde ich ja recht kreativ und gut, aber hätte man da nicht einfach direkt an Mario Gomez rantreten können ohne da öffentlich so einen Wirbel zu machen? Ich finde so etwas äußerst kleingeistig und irgendwo typisch deutsch, dass in jeden Scheiss irgendein Schrott hineininterpretiert wird und es dann immer gleich heißt "Distanziere dich davon du böser Bub". Vor allem aber denke ich, man tut sich selbst mit solchen Aktionen keinen besonderen Gefallen. Die Mehrheit wird doch eher so reagieren, dass es heißt das sei eine völlig übertriebene Aktion.

Und wenn wir schon kleingeistig sind, Torrero schreibt man richtigerweise Torero. Zudem ist in dem Brief VfB falsch geschrieben! ;)




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Eine ruhige Nacht...


16 11 2005
...wird das. Bin ja eigentlich schon davon ausgegangen, dass heute Nacht an Schlaf nicht zu denken ist, wenn die Türkei sich für die WM qualifizieren würde. Aber hätte, wäre, wenn - Herzlichen Glückwunsch an die Schweizer und "Welcome to Germany 2006".

Und ehrlich gesagt nach dem wie die Schweizer vorgestern auf dem Istanbuler Flughafen empfangen wurden und bei dem was da gerade kurzzeitig nach dem Spiel zu sehen war, kann man nur sagen das die Schweizer das mehr als verdient haben. Schließlich und endlich ist Fussball nur ein Spiel - auch wenn es dabei um jede Menge Geld geht. Und sicher gehören auch Emotionen dazu - ich lass da im Stadion auch das eine oder andere nicht ganz jugendfreie über meine Lippen rutschen - aber es gibt halt auch Grenzen und man kann es auch übertreiben. Das die Schweizer direkt mit dem Schlusspfiff direkt in die Kabine flüchten, weil sie sonst um ihre Gesundheit fürchten müssen ist schon unter aller Sau.

Glückwunsch auch an Trinidad & Tobago zur Qualifikation für die WM 2006 bei uns in Deutschland. Die bringen hoffentlich genauso viel gute Laune mit wie die Jamaikaner anno 1998 in Frankreich.



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