Naturally7 in Ludwigsburg - Konzert-Review


19 11 2007
Am vergangenen Donnerstag war es endlich so weit - Das Konzert von Naturally7 in der Ludwigsburger Scala stand an. Zuerst galt es allerdings die Anreise nach Ludwigsburg zu planen. Auto kam nicht in Frage, da noch mit Sommerreifen ausgerüstet und draußen der Winter Hallo sagte. Mit der S-Bahn bzw. einem Regionalzug anzureisen war auch nicht so einfach wie gedacht, da ja seit dem frühen Donnerstag Morgen die Lokführer in einen bis Samstag andauernden Streik getreten waren. Glücklicherweise fuhr dann doch noch eine der zwei S-Bahn-Linien nach Ludwigsburg und man hatte dann sogar noch Zeit was essen zu gehen.

Um 19.30h machten wir uns dann auf zur Scala, die schon recht gut gefüllt war. Gegen 20.15 kamen die 7 Jungs endlich auf die Bühne und legten mit dem besten Konzert, das ich jemals besucht habe, los. Bisher kannten wir das ganze ja nur von YouTube-Videos oder von CD und das war ja schon ziemlich beeindruckend. Wenn man das ganze aber mal live erlebt kommt man gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Es ist unglaublich wie echt die "Instrumente" klingen. Würde man die Jungs dabei nicht sehen würde man denken, da würde mit echten Intrumenten gespielt und nicht, dass diese nur durch die Stimmen nachgemacht sind. Beeindruckend fand ich auch, was für eine Bühnenpräsenz Naturally7 besitzen. Da stehen auf der Bühne nicht mehr als 7 Hocker und ein paar Mikrofonständer, keine Bühnendeko oder sonst etwas in der Richtung (abgesehen von einem Naturally7-Banner), aber das war auch gar nicht nötig. Diese Jungs ziehen einen total in ihren Bann sowohl musikalisch als auch durch ihre Interaktion mit dem Publikum. Sicherlich lag das ganze auch an der Größe der Scala - ich schätze mal ca. 500-600 Konzertbesucher hatten Platz - in einer großen Halle wäre das sicherlich nicht so möglich gewesen. Mit einer Pause von ca. 15 Minuten dauerte das Konzert dann bis ca. 22.30 Uhr, also gut und gerne zwei Stunden. Das gibt es selten, dass Künstler so lange spielen. Genial fand ich auch, dass im Anschluss an das Konzert, die Jungs sich draußen im Foyer Zeit für die Konzertbesucher nahmen und fleißig Autogramme gaben und Fotos machen ließen. Sieht man auch nicht all zu oft.

Ich bezeichne mich ja selten als Fan von jemandem, aber diese 7 haben mich (und meine Freundin) definitiv als neue Fans hinzugewonnen. Das sind in meinen Augen Künstler die etwas außergewöhnliches machen und dafür höchste Anerkennung verdienen. Beim nächsten Auftritt sind wir sicherlich wieder dabei.

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Tierschutz ist wichtig - aber man kann es auch übertreiben


14 11 2007
Ich finde es ja wichtig sich für den Schutz von Tieren einzusetzen, jede Art von Tierquälerei gehört meines achtens bestraft. Ich selbst mag Tiere sehr, wir haben schließlich auch zwei Katzen zu Hause.

Aber muss man hinter jedem Scheiss irgendwas schlimmes vermuten? Konkret geht es darum, dass Mario Gomez, seines Zeichens Stürmer beim VfB Stuttgart nach jedem von ihm erzielten Tor beim Torjubel eine Geste macht die an einen Matador erinnert und auf Spielankündigungsplakaten des VfB der Herr Gomez auch mal als "Tor-rero" bezeichnet wird. Die Tierschutzorganisation Peta sieht darin eine Verherrlichung des Stierkampfes und "befürchtet" Mario würde "heimliche Sympathien" für den Stierkampf hegen. Daher fordert Peta nun von Herrn Gomez in einem offenen Brief eine Stellungnahme sowie das aus der Bezeichnung "Tor-rero" ein "r" gestrichen und durch ein "h" ersetzt wird. Er also dann zum "Tor-Hero" wird. Den Vorschlag mit der Umbenennung finde ich ja recht kreativ und gut, aber hätte man da nicht einfach direkt an Mario Gomez rantreten können ohne da öffentlich so einen Wirbel zu machen? Ich finde so etwas äußerst kleingeistig und irgendwo typisch deutsch, dass in jeden Scheiss irgendein Schrott hineininterpretiert wird und es dann immer gleich heißt "Distanziere dich davon du böser Bub". Vor allem aber denke ich, man tut sich selbst mit solchen Aktionen keinen besonderen Gefallen. Die Mehrheit wird doch eher so reagieren, dass es heißt das sei eine völlig übertriebene Aktion.

Und wenn wir schon kleingeistig sind, Torrero schreibt man richtigerweise Torero. Zudem ist in dem Brief VfB falsch geschrieben! ;)




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World Usability Day 2007 in Stuttgart


05 11 2007

[,ju:ze'biliti]

Usability:



Wenn du die Technik beherrschst
- und nicht die Technik dich.



So steht es auf einer E-Card der HDM Stuttgart. Altbekannter Spruch, den man immer wieder hört, aber wie oft stößt man dann doch auf Produkte die einem das Leben schwerer machen als notwendig, die umständlich zu bedienen und alles andere als benutzerfreundlich sind? Und fehlende Benutzerfreundlichkeit (oder neudeutsch Usability) ist doch genau der Grund warum viele innovative Ideen scheitern. Auch aus eigener Erfahrung bei der Entwicklung weiß ich, was für mich logisch und einfach nachzuvollziehen ist, muss für den Benutzer noch lange nicht so sein.

Am Donnerstag, den 08. November 2007 findet passend dazu am Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart der "Stuttgart - World Usability Day 2007" oder auch "Tag der Benutzungsfreundlichkeit" statt. Auch mein Arbeitgeber, das Fraunhofer IAO, stellt dort aktuelle Arbeiten zum Thema "Neue Interaktionsformen" aus. Aber auch sonst sind viele interessante Themen auf der Ausstellung, als auch Vorträge auf der Agenda zu finden. Gerade für Web-Entwickler ist da einiges dabei.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Seite zum "Stuttgart - World Usability Day 2007"

Veranstaltungsort des Stuttgarter "World Usability Day 2007":

Treffpunkt Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28
70173 Stuttgart




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