Review SonneMondSterne 2007
06 09 2007
Etwas spät, aber besser wie nie, mein kleiner SonneMondSterne-Review.
Die Tage vor der SMS, war es irgendwie anders. Für mich stand das siebte mal der Besuch auf dem besten Festival der Welt an, aber so richtig freuen wollte ich mich nicht. Normalerweise war die Aufregung und Vorfreude schon eine Woche vorher riesengroß und die Nacht davor konnte ich kaum schlafen. Aber dieses Jahr war von allem irgendwie nichts zu spüren. Aber das lag wohl an den "prächtigen" Wetteraussichten, die außer Regen und Temperaturen unter 15° nichts zu bieten hatten.
Nun gut, dann war der Freitag endlich da und da war es dann doch wieder, dieses Kribbeln das es nach einem langen Jahr des Wartens endlich wieder heißt ES-ÄM-ES!!! Dann konnte es also losgehen mit der SMS 2007. Vormittags schnell den Mietwagen geholt, daheim unser Gepäck eingeladen und dann hieß es wieder warten bis meine Freundin endlich Feierabend hatte. Und ausgerechnet an diesem Tag dauerte das ganze noch länger, aber dann um 15.30h konnte es endlich wirklich losgehen. Ab auf die Autobahn. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke folgte dann der kurze obligatorische, alljährliche Zwischenstopp in Bamberg beim Real. Noch bisschen Wasser und was zu futtern für das WE gekauft, denn man kann ja nicht nur lecker Roster (Thüringer Bratwurst) essen. Auf dem Weg zur Kasse seh ich dann noch Gummistiefel und sag eher im Spaß zu den Mädels - "He, ich glaube wir sollten uns noch Gummistiefel kaufen". Hätten wir das bloß mal gemacht *augenroll*.
Dann ging es weiter und bis zur Ausfahrt Schleiz auf der A9 ging die ganze Fahrt ziemlich schnell. Jetzt muss man wissen, von der Ausfahrt bis nach Saalburg zum Festivalgelände sind es ca. 8 km. Nach etwa 4 km kommt noch ein kleines Dorf namens Gräfenwarth und ab da ging es nur noch schleppend voran. Schleppend heißt, dass wir bis zum Festival-Gelände mal eben "nur" zwei Stunden brauchten (Ich weiß, warum ich so ungern Freitags dort anreise). Aber auch das war dann geschafft und so wurden wir endlich von Petra, Johanna und Rainer begrüßt. Noch schnell das Zelt im halbdunkel aufgebaut (Danke Johanna für die Kopfleuchte)
und dann ging es runter zum Gelände. Runter deshalb, weil wir diesesmal sehr weit oben (für alle die sich dort auskennen - bei der Sommerrodelbahn) gezeltet haben. Und das war eine sehr gute Entscheidung wie sich gleich herausstellte.
Nach dem Überqueren der Straße und dem Betreten des eigentlichen Parkplatzes sah man dann so etwas wie hier auf dem Bild. Total aufgeweichter, matschiger Boden. Lecker.
Beim Anstehen um das Ticket gegen das Bändchen umzutauschen war dementsprechend die Laune bei den meisten erst mal am Nullpunkt. Aber da musste man eben durch. Und auch nur ein paar Minuten später, als man den MainCircus betrat, wo gerade Felix Kröcher dabei war das Zelt zu zerlegen,
war der ganze Schlamm auch wieder vergessen. Und da auch jeder irgendwie mit dem Schlamm zu kämpfen hatte und mehr oder weniger verdreckt war, war es irgendwann sowieso egal und rückblickend als alter SMS-Gänger muss ich sagen, irgendwie hat es das zu einer ganz besonderen SMS gemacht, wenn nicht sogar der besten seit meinem ersten Besuch im Jahre 2001.
Nach Felix Kröcher kam dann der Meister des brachialen "Ich klopf die Scheisse aus euch raus"-Technos - der Major gab sich die Ehre. Und wer DJ Rush kennt weiß was passiert. Gänsehaut pur. Ein acht-mastiges Zirkuszelt vollgestopft mit tausenden Leuten, alle paar Sekunden rast eine Welle von Schreien durch das Zelt, Hände werden nach oben gerissen und von der Decke tropft das Kondenswasser. Aber irgendwann hatte man auch davon genug und ging mal kurz nach draußen zur MainStage, wo man sich im Regen noch ein paar Songs der Fantastischen Vier anhörte. War zwar ein toller Auftritt, aber die Fantas hatten wir ja zuletzt auf der VfB-Meisterfeier auf dem Stuttgarter Schloßplatz gesehen.
Unsere Wahl fiel dann auf das Cocoon-Zelt und James Holden, der mit seinem Sound einen wirklich in andere Welten beamt. Eine Mischung aus Minimal-Techno und Trance oder wie es vereinfacht genannt wird Minimal-Trance ;). Zauberhafter Sound zum Träumen. Der Mann sollte nächstes Jahr unbedingt auf der MainStage zum Sonnenaufgang spielen, bessere Musik gibt's dafür ja fast nicht. Nach dem James kam dann Andre Galuzzi an die Decks und zeigte auch noch mal was 'ne derbe Minimal-Keule ist. Draußen war es schon längst wieder hell und wir pilgerten erst nochmal kurz in den MainCircus um Karotte ein bisschen zu lauschen, und dann endlich zu unserem Zelt um uns etwas Schlaf zu gönnen.
Nach dem Aufwachen, einem Frühstück mit Fertigkaffee und weichen Milchbrötchen ging es dann erst mal duschen und dann konnte auch der Samstag abend beginnen. Den verbrachte man erst mal im eigenen Zelt da Petrus der Meinung war es hätte noch nicht geregnet. Irgendwann ging es dann doch runter zum Gelände wo man sich mit einer Nudelpfanne stärkte. Nachdem wir allerdings irgendwie eine Plastik-Gabel zu wenig hatten und ich noch schnell eine holen wollte, dachte ich mir ich schau mir mal den Matsch etwas genauer an und zack lag ich da. Immerhin habe ich es geschafft die Kamera und die Gabel beim Fallen vor dem Schlamm zu retten.
(Manche Menschen bezahlen für eine Hose in dem Style viel Geld ;) )
Die Nacht wurde erst mal wild durch die Zelte gehoppt mal war man bei den Jungs von Freude am Tanzen, dann wieder im MainCircus und so weiter und so fort. Am Ende bleib man dann wieder im Cocoon-Zelt wo Chris Tietjen ein fantastisches Set ablieferte. Der Junge hat an dem Morgen mindestens drei neue Fans gewonnen. Wir sind immer noch total begeistert wenn wir daran zurück denken. Während Chris' Set wurde es draußen auch wieder hell und das Wetter schlug um. Sonne! Ja es gab sie noch und so konnte ich endlich meiner Freundin einen der Momente zeigen, der die SMS zu so etwas Speziellem macht. Draußen am See stehen, tolle Musik läuft und hinter dem Hügel kommt die Sonne hervor.

Im Cocoon-Zelt war dann Schluss und so verbrachte man noch etwas Zeit vor der Second-Stage bei den Brandenburg Allstars und genoß noch die Sonne ein wenig, die man sich ja seit Tagen so sehr herbei sehnte. Nach ein paar Stunden Schlaf und einer herrlich erfrischenden Dusche ging es gegen 16.30 Uhr schließlich daran das Zelt und den Pavillion abzubauen. Mittlerweile war man richtig kaputt und wollte nur noch heim.
Aber da hatte wohl jemand was dagegen.
Irgendwie driftete das Auto immer auf eine Seite und ich hatte schon die Befürchtung wir hätten einen Platten. Diese Befürchtung hat sich dann bestätigt - eine schöne große, rostige Schraube steckte mitten im Profil des linken Vorderrades.
War also nix mit schnell heim fahren, zumal wir ja noch unsere Mitfahrerin Anett zum Bahnhof nach Bad Lobenstein bringen mussten, da diese noch zu ihren Eltern nach Dessau wollte. Die Zeit rannte also. Blöd nur, das wir ja einen Mietwagen hatte und beim ersten Blick in den Kofferraum fand man kein Ersatzrad. Große Scheisse also. Irgendwann dachte ich, vielleicht hängt das Ersatzrad ja unter dem Auto - irgendwo hatte ich das zufälligerweise mal vor einiger Zeit gesehen - und so war es dann auch. Aber tolle Sache - wie bekommt man das Rad dort weg? Betriebsanleitung lag natürlich nicht im Auto und so dauerte es erst mal bis ich das Werkzeug fand und die Stelle an der man das Rad runterlassen konnte. Das Wechseln an sich ging dann zum Glück sehr schnell und so fuhr man weiter nach Bad Lobenstein, wo wir natürlich Anetts letzten Zug verpasst hatten. Also kleiner Umweg über die Innenstadt von Hof, wo sie dann zum Glück noch eine Verbindung (die letzte) bekam und wir konnten endlich heim nach Stuttgart, was wir dann gegen 24h endlich erreichten.
Fazit: SMS 2007 - trotz aller unangenehmen Begleitumstände (Wetter, Auto,...) - we liked it very matsch! ;)
Die Tage vor der SMS, war es irgendwie anders. Für mich stand das siebte mal der Besuch auf dem besten Festival der Welt an, aber so richtig freuen wollte ich mich nicht. Normalerweise war die Aufregung und Vorfreude schon eine Woche vorher riesengroß und die Nacht davor konnte ich kaum schlafen. Aber dieses Jahr war von allem irgendwie nichts zu spüren. Aber das lag wohl an den "prächtigen" Wetteraussichten, die außer Regen und Temperaturen unter 15° nichts zu bieten hatten.
Nun gut, dann war der Freitag endlich da und da war es dann doch wieder, dieses Kribbeln das es nach einem langen Jahr des Wartens endlich wieder heißt ES-ÄM-ES!!! Dann konnte es also losgehen mit der SMS 2007. Vormittags schnell den Mietwagen geholt, daheim unser Gepäck eingeladen und dann hieß es wieder warten bis meine Freundin endlich Feierabend hatte. Und ausgerechnet an diesem Tag dauerte das ganze noch länger, aber dann um 15.30h konnte es endlich wirklich losgehen. Ab auf die Autobahn. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke folgte dann der kurze obligatorische, alljährliche Zwischenstopp in Bamberg beim Real. Noch bisschen Wasser und was zu futtern für das WE gekauft, denn man kann ja nicht nur lecker Roster (Thüringer Bratwurst) essen. Auf dem Weg zur Kasse seh ich dann noch Gummistiefel und sag eher im Spaß zu den Mädels - "He, ich glaube wir sollten uns noch Gummistiefel kaufen". Hätten wir das bloß mal gemacht *augenroll*.
Dann ging es weiter und bis zur Ausfahrt Schleiz auf der A9 ging die ganze Fahrt ziemlich schnell. Jetzt muss man wissen, von der Ausfahrt bis nach Saalburg zum Festivalgelände sind es ca. 8 km. Nach etwa 4 km kommt noch ein kleines Dorf namens Gräfenwarth und ab da ging es nur noch schleppend voran. Schleppend heißt, dass wir bis zum Festival-Gelände mal eben "nur" zwei Stunden brauchten (Ich weiß, warum ich so ungern Freitags dort anreise). Aber auch das war dann geschafft und so wurden wir endlich von Petra, Johanna und Rainer begrüßt. Noch schnell das Zelt im halbdunkel aufgebaut (Danke Johanna für die Kopfleuchte)
Nach dem Überqueren der Straße und dem Betreten des eigentlichen Parkplatzes sah man dann so etwas wie hier auf dem Bild. Total aufgeweichter, matschiger Boden. Lecker.
Nach Felix Kröcher kam dann der Meister des brachialen "Ich klopf die Scheisse aus euch raus"-Technos - der Major gab sich die Ehre. Und wer DJ Rush kennt weiß was passiert. Gänsehaut pur. Ein acht-mastiges Zirkuszelt vollgestopft mit tausenden Leuten, alle paar Sekunden rast eine Welle von Schreien durch das Zelt, Hände werden nach oben gerissen und von der Decke tropft das Kondenswasser. Aber irgendwann hatte man auch davon genug und ging mal kurz nach draußen zur MainStage, wo man sich im Regen noch ein paar Songs der Fantastischen Vier anhörte. War zwar ein toller Auftritt, aber die Fantas hatten wir ja zuletzt auf der VfB-Meisterfeier auf dem Stuttgarter Schloßplatz gesehen.
Unsere Wahl fiel dann auf das Cocoon-Zelt und James Holden, der mit seinem Sound einen wirklich in andere Welten beamt. Eine Mischung aus Minimal-Techno und Trance oder wie es vereinfacht genannt wird Minimal-Trance ;). Zauberhafter Sound zum Träumen. Der Mann sollte nächstes Jahr unbedingt auf der MainStage zum Sonnenaufgang spielen, bessere Musik gibt's dafür ja fast nicht. Nach dem James kam dann Andre Galuzzi an die Decks und zeigte auch noch mal was 'ne derbe Minimal-Keule ist. Draußen war es schon längst wieder hell und wir pilgerten erst nochmal kurz in den MainCircus um Karotte ein bisschen zu lauschen, und dann endlich zu unserem Zelt um uns etwas Schlaf zu gönnen.
Nach dem Aufwachen, einem Frühstück mit Fertigkaffee und weichen Milchbrötchen ging es dann erst mal duschen und dann konnte auch der Samstag abend beginnen. Den verbrachte man erst mal im eigenen Zelt da Petrus der Meinung war es hätte noch nicht geregnet. Irgendwann ging es dann doch runter zum Gelände wo man sich mit einer Nudelpfanne stärkte. Nachdem wir allerdings irgendwie eine Plastik-Gabel zu wenig hatten und ich noch schnell eine holen wollte, dachte ich mir ich schau mir mal den Matsch etwas genauer an und zack lag ich da. Immerhin habe ich es geschafft die Kamera und die Gabel beim Fallen vor dem Schlamm zu retten.
Die Nacht wurde erst mal wild durch die Zelte gehoppt mal war man bei den Jungs von Freude am Tanzen, dann wieder im MainCircus und so weiter und so fort. Am Ende bleib man dann wieder im Cocoon-Zelt wo Chris Tietjen ein fantastisches Set ablieferte. Der Junge hat an dem Morgen mindestens drei neue Fans gewonnen. Wir sind immer noch total begeistert wenn wir daran zurück denken. Während Chris' Set wurde es draußen auch wieder hell und das Wetter schlug um. Sonne! Ja es gab sie noch und so konnte ich endlich meiner Freundin einen der Momente zeigen, der die SMS zu so etwas Speziellem macht. Draußen am See stehen, tolle Musik läuft und hinter dem Hügel kommt die Sonne hervor.
Im Cocoon-Zelt war dann Schluss und so verbrachte man noch etwas Zeit vor der Second-Stage bei den Brandenburg Allstars und genoß noch die Sonne ein wenig, die man sich ja seit Tagen so sehr herbei sehnte. Nach ein paar Stunden Schlaf und einer herrlich erfrischenden Dusche ging es gegen 16.30 Uhr schließlich daran das Zelt und den Pavillion abzubauen. Mittlerweile war man richtig kaputt und wollte nur noch heim.
Aber da hatte wohl jemand was dagegen.
Irgendwie driftete das Auto immer auf eine Seite und ich hatte schon die Befürchtung wir hätten einen Platten. Diese Befürchtung hat sich dann bestätigt - eine schöne große, rostige Schraube steckte mitten im Profil des linken Vorderrades.
Fazit: SMS 2007 - trotz aller unangenehmen Begleitumstände (Wetter, Auto,...) - we liked it very matsch! ;)












